(Misselsdorf in der Steiermark 1899 - 1971 Wien)

 

Lois Pregartbauer studierte nur wenige Jahre an der Akademie der Bildenden Künste in Wien, der Technischen Hochschule und der Kunstgewerbeschule. Als Maler bliebt er im Wesentlichen Autodidakt, verschiedene Studienreisen führten ihn mit seinen Malerkollegen Ferdinand Andri und Franz Xaver Wolf in die Wachau. In seinem Hauptberuf war er von 1913 bis 1950 im Technischen Dienst bei den Wiener Verkehrsbetrieben tätig und leistete in beiden Weltkriegen Militärdienst.

 

Ab 1931 war Alois Pregartbauer Mitglied der Wiener Künstlervereinigung Hagenbund, deren Mitglied er bis 1938 bliebt, anschließend im Wiener Künstlerhaus und in der Nachkriegszeit auch in der Wiener Secession, in der er von 1957 bis 1960 Präsident war. 1937 erhielt er den Österreichischen Staatspreis und den Preis der internationalen Plakatausstellung in Philadelphia, 1964 die Goldmedaille des Wiener Künstlerhauses. Er war 1937 einer der Mitbegründer der 1938 verbotenen und 1945 wiedererschienen Kulturzeitschrift Plan. Und 1946 aktiv an der Ausarbeitung des Gründungsprogramms für die Kunstschule Linz beteiligt.

 

Das Werk Pregartbauers bleibt dem Gegenständlichen verpflichtet und reicht stilistisch von der Neuen Sachlichkeit bis hin zu konstruktivistischen Tendenzen. Thematisch befassen sich seine Bilder mit religiösen Szenen, Landschaften und Stadtansichten, daneben war er aber auch als Grafiker tätig und entwarf Plakate, Buchumschläge sowie Wandbilder an öffentlichen Gebäuden. Besonder seindrucksvoll sind seine Pastelle. Lois Pregartbauer beteiligte sich an einer Vielzahl von nationalen und internationalen Ausstellungen und war auch auf der Weltausstellung 1935 in Brüssel und der ersten Biennale in São Paulo 1951 vertreten.

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